Mischkulturen im Hochbeet und Gemüsegarten

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Mischkulturen im Hochbeet und Gemüsegarten

In der modernen Landwirtschaft wird fast ausschließlich Monokultur betrieben. Schaut man sich Pflanzengesellschaften in wirklich naturbelassenen Gebieten an, so wird man niemals nur eine Pflanzenart an einem Ort finden, sondern immer viele verschiedenen Arten nebeneinander. Gerade in einem kleinen Gemüsegarten oder Hochbeet ist eine optimale Ausnutzung wichtig. Dies kann am besten mit einer Mischkultur erreicht werden.

Wir helfen Ihnen in den nächsten 2 Blogeinträgen Ihre Hochbeetbepflanzung ein wenig zu planen.

Die häufigsten Probleme und Ängste beim Anbau in Mischkulturen:

  • Unter Pflanzen gibt es einen natürlichen Konkurrenzkampf, da jede die die für sie besten Licht-, Wasser- und Nährstoffverhältnisse beanspruchen möchte. So ist ein natürlicher Verdrängungswettbewerb auch im Garten durchaus normal.. Pflanzen haben deswegen unterschiedliche Strategien entwickelt, um sich in der Natur zu behaupten. Beobachtungen zeigen, dass es Pflanzenarten gibt, die gut nebeneinander gedeihen können, vielmehr sich sogar gegenseitig stärken und Schädlingen oder Krankheiten in der Mischkultur besser standhalten. Sogenannte „gute Nachbarn“. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserem nächsten Blogeintrag.
  • Jede Pflanze hat ihren eigenen Bedarf an Wasser, Sonnenlicht und Luft. Bei zu enger Bepflanzung kann es passieren, dass lange, schwache „geschossene“ Triebe entstehen, die besonders krankheitsanfällig sind. Daher ist schon bei der Aussaat die endgültige Größe der Pflanze mit zu bedenken und der entsprechende Raum einzuplanen. Wobei explizit das Hochbeet eine etwas engere Bepflanzung zulässt. Hintergrund ist das beschleunigte Wachstum im Hochbeet und die Tatsache, dass es aufgrund der höheren rahmenartig abgegrenzten Anbauebene weniger Konkurrenzdruck von ringsherum gibt. So macht es bei offenen Hochbeeten durchaus Sinn, umlaufend Pflanzen anzubauen, die auch über die Konstruktion hinaus hängen. Rucola ist dafür ein gutes Beispiel.
  • Die umständliche Pflege eines Beets mit Mischkultur schreckt viele Gärtner ab. Mit dem richtigen Anlegen der Reihen werden allerdings die Pflegearbeiten schnell und rational erledigt. Legen Sie die Reihen so an, dass die Hacke jeder Zeit dazwischen durchgleiten kann. Von Vorteil ist es wenn die Hacke auch zwischen die Pflanzen einer Reihe durchpasst, außer natürlich bei engstehenden Saaten wir Radieschen oder Karotten.
  • Nur bei der Ernte müssen Sie ein wenig mehr Vorsicht walten lassen, denn gerade beim Ernten von Wurzelgemüse können Sie sehr leicht die feinen Wurzeln der Nachbarpflanzen beschädigen und somit deren Wachstum beeinträchtigen.

Bei einer erfolgreichen und pflegeleichten Mischkultur ist ein wenig  Vorplanung angebracht, denn immer, wenn Pflanzen geerntet werden, sollte der Platz sofort wieder neu vergeben werden. Eine möglichst geschlossene Pflanzendecke hält länger die Feuchtigkeit im Boden und schützt vor lästigem Unkraut, Schädlingsbefall und Bodenerosion. Zudem bleibt das Mikroklima des Erdbodens bestehen, hunderttausende Mikroorgansimen gehen mit den Pflanzen Symbiosen ein und sogen duch ihre eigenen Stoffwechselproduukte für die optimale Versorgung schwer aufzuspaltender Nährstoffe. Mikroorganismen sind der Schlüssel eines gesunden Bodens.

Für weitere Information freuen wir uns Ihnen persönlich weiter zu helfen.

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