Was tun mit dem Laub im Garten?

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Was tun mit dem Laub im Garten?

So können Sie Herbstlaub im Garten nützen!

Buntes Herbstlaub im Garten ist eine wahre Pracht. Kinder lieben es sich darin zu wälzen. Wer kann es ihnen verdenken, es riecht so angenehm und raschelt so schön. Aber es verursacht viel Arbeit, denn früher oder später sollte es entfernt werden. Vor allem krankes Laub sollte möglichst aus dem Garten entfernt werden. Wie Sie dagegen gesundes Laub im Garten nutzen können, zeigen wir Ihnen hier:

Krankes Laub muss weg

Der Herbst ist  für den Gärtner eine besondere Herausforderung. Nachdem der Gemüsegarten abgeerntet wurde, muss er sich um das herabgefallene Laub der Bäume kümmern. Auf dem Rasen sorgt zu lange liegengebliebenes Laub, vor allem als Laubhaufen, für gelbe Flecken. Auch krankes Laub möglichst weggebracht werden, damit sich Krankheitserreger nicht im Garten weiter verbreiten. Vor allem Nussbäume und Kirschen sind immer häufiger von Pilzerkrankungen betroffen. Kranke Blätter färben sich schwarz oder zeigen typische Symptome wie Deformationen, auffällige schwarze Punkte, durchscheinende Stellen. Sie sollten am besten in der Biotonne entsorgt werden. Da der Biomüll seitens der Entsorger in relativ heißen Prozessen verarbeitet wird, stellt dies kaum Problem dar. Wer dagegen das Laub einfach im Garten verbrennen möchte, kann Ärger bekommen. Das ist vielerorts verboten.

Doch wie sammelt man das Herbstlaub im Garten eigentlich am besten ein? Mit einem Laubbesen oder Laubrechen. Im Handel sind zahlreiche Laubsauger und -bläser erhältlich. Die Industrie verspricht eine Arbeitserleichterung. Sie sind meist recht laut und für private Gärten nicht so sehr geeignet. Leider schaden sie vielen Kleintieren im Garten. So werden die nützlichen kleinen Tiere aus ihren Verstecken geblasen oder beim Saugen mit integriertem Häcksler oft auch lebensgefährlich verletzt. Um den Igeln und anderen Nützlingen das Leben im eigenen Garten zu erleichtern, sollte man daher auf den guten alten Laubrechen oder Laubbesen zurückgreifen. Recht man das möglichst trockene Herbstlaub im Garten regelmäßig zusammen, kann die Arbeit an der frischen Luft auch zum Vergnügen werden. Auf größeren Wegflächen kann man dann bedenkenlos auf die elektrische Hilfe zurückgreifen.

Wo sollte das Laub entfernt werden, wo sollte es liegen bleiben?

Während das Herbstlaub von Rasenflächen völlig entfernt werden sollte, bietet es auf der Blumenrabatte oder unter Sträuchern einen guten Schutz vor Winterfrösten. Ideal als natürliche Mulchschicht wird das Laub unter Sträuchern verteilt oder auf Rabatten aufgebracht. Bei den Rabatten ist ein wenig darauf zu achten, dass die dort wachsenden Pflanzen nicht gänzlich zugedeckt werden.

Das übrige Laub gibt dem Garten Nährstoffe zurück, indem man es kompostiert. Weiterführende Informationen darüber finden Sie im Artikel Kompostierung und Fermentierung.

Laubspeicher – den Igel freuts…

Je nach Anzahl der Bäume kann das Herbstlaub im Garten manchmal zu viel werden, um auf dem normalen Kompost zu landen. Da die Laubblätter deutlich schlechter verrotten, empfiehlt es sich einen eigenen Laubspeicher anzulegen. Mithilfe eines Maschendrahts geht dies ganz einfach und schnell. Bindet man die Enden des Maschendrahts zusammen, hat man bereits einen tollen Laubspeicher gebaut, der sich in allen erforderlichen Größen aufstellen lässt.

Hier können Sie das Laub einfüllen und es mit einem Netz abdecken, um nicht befürchten zu müssen, dass es vom nächsten Windstoß davongetragen wird.

Tipp

Ein Laubhaufen oder ein Laubspeicher produziert nicht nur wertvollen Kompost, sondern wird auch gern von Igeln und anderen Tieren zur Überwinterung genutzt. Während der Laubhaufen von sich aus alle Voraussetzungen für ein Winterquartier erfüllt, muss in einen Laubspeicher ein Eingang. geschnitten werden. Laubhaufen sollten daher in keinem Garten fehlen.

In unserem Garten steht eine mittlerweile stattliche Platane und eine Trauerweide. Weil die Weide sehr dicht beblättert ist, wächst unter ihr nie Gras. Stattdessen ist die Erde zu sehen und wenn es regnet, gibts erdige Füße. Wir rechen also das Platanenlaub jeden Herbst unter die Trauerweide als umlaufenden Laubring. Im Frühjahr überfahre ich diesen Laubhaufen mit dem Rasenmäher (ohne Fangkorb) bis die Blätter einen weichen, gleichmäßigen, gehächselten Belag ergeben. Das gibt eine angenehme Unterlage, die Erde ist abgedeckt, die Füße bleiben sauber. Und schon im Frühherbst ist davon kaum noch etwas übrig, sodass wir wieder Platz für die abgefallenen Blätter haben.

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